matthias seier

Stage and Screen zur Musik in „Das Internat“

„In seiner konsequenten Deindividualisierung und Entmenschlichung, in seinem Spannungsfeld zwischen kaum erträglicher atmosphärischer Verdichtung (bei der die düster-romantischen Klangräume T. D. Finck von Finckensteins eine wesentliche Rolle spielen) und sperriger Distanziertheit ist Das Internat ein weiterer Schritt auf Ersan Mondtags Weg weg von einem Menschen- und hin zu einem abstrakten Theater der Mechaniken eines fremdbestimmten Lebens. Und vielleicht die kompromissloseste – und als solche am schwersten rezipierbare – Arbeit des jungen Regisseurs.“ 24.06.2018

Revierpassagen zur Musik in „Das Internat“

„Und dann wäre da noch die Musik. Oder besser vielleicht der Klangteppich, der dieser Produktion unterlegt ist und der an der düsteren, gruseligen und bedrohlichen Stimmung keinen geringen Anteil hat. (…) Gut, dieser Soundtrack hätte auch manchem alten Edgar-Wallace-Film zur Ehre gereicht und trägt ein bißchen dick auf, manche würden ihn gar kitschig nennen. Doch ergänzt er das optisch-akustische Gesamtkunstwerk hervorragend, das ja so radikal auf Stimmung setzt. T.D. Finck von Finckenstein hat das komponiert, Musiker und Klangtüftler aus Bochum und seit einigen Jahren und in einigen Produktionen für das Theater Dortmund tätig. Und mit Sicherheit jemand, der in seinem künstlerischen Schaffen für weitere Überraschungen gut sein dürfte.“ 11. Februar 2018

Ruhrbarone zur Musik in „Das Internat“

„Das alles unterlegt mit einem durchgehenden Soundtrack von T.D. Finck von Finckenstein, der teilweise von einem Quartett der Dortmunder Philharmoniker eingespielt, teilweise elektronisch erzeugt wurde. Ein anspielungsreiches düsteres Klangband in das immer wieder Versatzstücke aus Klassik bis zu Philipp Glass, aber auch diverse Sounds, die direkt aus Gruselfilmen zu stammen scheinen, eingewoben sind.“ 10. Februar 2018

nachtkritik.de zur Musik in „Das Internat“

„Also malt Mondtag, musikalisch unterstützt von T.D. Finck von Finckenstein, dessen teils minimalistische, teils romantische Kompositionen und Klangkulissen einen düsteren Echoraum des Schreckens und der Paranoia erzeugen, eine Serie von Höllenszenen, die den Visionen eines Hieronymus Bosch in Nichts nachstehen. Ein Albtraum gebiert den nächsten, und so geht es immer weiter.“ 9. Februar 2018

Theatermusik für Ersan Mondtag

Das Internat
Von Ersan Mondtag
mit Texten von Alexander Kerlin und Matthias Seier
REGIE: Ersan Mondtag
@Schauspiel Dortmund
Uraufführung am 09.02.2018

Originalkomposition/Arrangement/Musikproduktion/Sounddesign/Programmierung

(C) Birgit Hupfeld

(C) Birgit Hupfeld

Live-Musik für Kay Voges

hell / ein Augenblick
von Kay Voges mit Dirk Baumann, Alexander Kerlin, Anne-Kathrin Schulz, Matthias Seier und den beteiligten Ensemble Mitgliedern
REGIE: Kay Voges
@ Schauspiel Dortmund
Premiere am 11.02.2017

Originalkomposition/Klangkregie/Programmierung/Musikauswahl/Live-Musik